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Der Komponist und Musikphilosoph Prof. Karl Gottfried Brunotte wurde am 2. Juni 1958 in Frankfurt am Main geboren.

Brunottes musikalische Ausbildung umfasste das Studium in Klavier, Orgel, Cembalo, Violine, Viola, Blockflöte, Gesang, Dirigieren und Komposition.

Umfangreiche Studien bei namhaften Lehren, u. a. bei H. W. Zimmermann, L. Hoffmann-Erbrecht, H. P. Haller, G. M. Koenig und K.-H. Stockhausen gehören ebenso zu Brunotte, wie die Pflege alter Sprachen und das Eintreten für soziokulturelle Werte. Von 1974-1977 übte er in seiner Heimatstadt das Kantorenamt an der Christuskirche in Bad Homburg aus.

Von 1982-1985 war Brunotte Dozent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. 1986 erhielt er eine Honorarprofessur und war von 1980-1986 Gastdozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. Brunottes Werk umfasst derzeit ca. 300 Stücke der unterschiedlichsten Besetzung.

Karl Gottfried Brunotte bezeichnet sich selbst als konsequenter Avantgardist und so nimmt es nicht Wunder, dass Brunottes Musik für Spezialisten der Neuen Musik komponiert worden ist. Selbst in vermeintlich kleinen Stücken, wie bspw. der Tangenten für Klavier (mit 17 Jahren komponiert),

stößt der Interpret auf technisch und musikalisch schwer auszuführende Passagen. Werke mit der erweiterten Notation tun noch ihr Übriges, dass Brunottes Kompositionen nur schwer Einzug in die Konzertsäle halten.

Trotz der Probleme, die schon beim ersten Lesen der Stücke offensichtlich werden, lohnt es sich jedes Stück Brunottes zu arbeiten, denn ihm gelingt, was selten in der Neuen Musik glückt, Interpreten und Publikum gleichermaßen zu fesseln.

Karl Gottfried Brunotte